Der Verlag
MORPHEUS im Hamburger Kinderbuch Verlag
Die Wurzeln von Morpheus liegen im Hamburger Kinderbuch Verlag. Der Hamburger Kinderbuch Verlag veröffentlicht Bücher für und über Kinder in besonderen entwicklungsphysiologischen und medizinischen Situationen und über diejenigen, die unter außergewöhnlichen psychischen Anforderungen leben müssen.
Mit dem Buch „Das Eismeer in mir – Gedanken von Kindern und Jugendlichen mit Essstörungen, Depressionen und Psychosen“ gab der Hamburger Kinderbuch Verlag über 60 Kindern und Jugendlichen, die sich in stationärer psychiatrischer Therapie befanden, die Möglichkeit, über ihr Leben, ihre Erlebnisse und Gedanken zu berichten. Dies war das erste Projekt, das aus dem reinen Kinderbuchbereich herauswuchs.
Diese Entwicklung haben wir im Verlag mit dem Werk „Marco W. – Meine 247 Tage im türkischen Knast“ konsequent fortgesetzt. Mit seinem Buch haben wir es dem jungen, damals noch nicht volljährigen Marco Weiss ermöglicht, über seine dramatischen Erfahrungen im türkischen Strafvollzug, die von ungeahnten psychischen Folgen sein werden, zu berichten und sich zu befreien.
Psychisch besonders belastende Situationen erleben aber nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch junge und ältere Erwachsene. Außergewöhnliche Lebenssituationen, Phasen, in denen ethische und moralische Grundsätze das eigene Denken und Handeln bestimmen, entscheidende Erlebnisse und Schicksalsschläge gibt es in jedem Alter. Um unserem Ziel, Bücher für Menschen in diesen Situationen zu veröffentlichen, gerecht werden zu können, und das Thema in allen Lebens- und Altersbereichen umfassend zu behandeln, haben wir den ursprünglich reinen Kinderbuchverlag um das Segment Jugend- und Erwachsenenliteratur im Morpheus Verlag erweitert.
Den Start im Verlagsprogramm bildet das Buch „Petra und Hans- Joachim Bubert: Mit dem Geld kamen die Tränen“, in dem eine normale Familie, die sich in schwersten finanziellen und emotionalen Nöten befand, berichtet, wie das Glück des Millionenlottogewinns über sie hereinbrach und sich als größtes denkbares Unglück herausstellte.