Die Tropfenbande besiegt Krebs, Fehlsichtigkeit, Epilepsie, Asthma und Neurodermitis

Medizinische Hintergrundinformationen
(Weitere Informationen im Buch)


Die in diesem Buch behandelten Krankheiten lösen erhebliche Ängste aus. Durch eine sachliche und für jeden verständliche Aufklärung können Ängste abgebaut werden. Schnell wird klar, dass auch diese schwierigen Krankheiten erfolgreich bekämpft werden können. Darüber hinaus hilft das Buch, der Vereinsamung während der Erkrankung entgegenzuwirken, Schuld- und Makelgefühle abzubauen und Verständnis in der Gesellschaft zu schaffen.

Was ist Krebs?
Der menschliche Körper ist aus vielen kleinen Zellen aufgebaut. Jede dieser Zellen hat eine spezielle Aufgabe zu erfüllen. Es gibt z.B. Knochenzellen, Hautzellen, Blutzellen. Bei den Blutzellen unterscheidet man solche, die für den Sauerstofftransport verantwortlich sind (rote Blutkörperchen, Erythrozyten), solche, die den Körper gegen Angreifer wie Bakterien und Viren verteidigen (weiße Blutkörperchen, Leukozyten) und solche, die für die Blutgerinnung mitverantwortlich sind (Blutplättchen, Thrombozyten). Die Information, was eine Zelle alles tun kann, steht in ihren Genen (DNA, DNS). Die meisten Zellen im menschlichen Körper leben viel kürzer als der Mensch selbst. Alte oder kranke Zellen sterben ab und werden durch junge, gesunde ersetzt. Diese entstehen bei der Zellteilung; das heißt, wenn eine weiße Blutzelle abstirbt, erkennt dies eine andere und teilt sich, so dass eine neue Zelle als Ersatz entsteht. Dabei werden auch die Gene kopiert, damit nach der Teilung beide Zellen die gleichen Informationen gespeichert haben. Es entstehen aber immer nur genau so viele neue Zellen, wie tatsächlich gebraucht werden. In Krebszellen sind die Informationen in den Genen beschädigt. Es kann z.B. bei der Zellteilung und dem Kopieren der Gene ein Fehler passieren, Gifte oder Viren können Gene verändern. Dadurch kann eine gesunde Zelle zu einer Krebszelle werden.

Was ist Epilepsie?
Epilepsie ist eine Erkrankung, die vom Gehirn ausgeht. Das Gehirn ist die Steuerzentrale des Körpers. Die Nervenzellen im Gehirn sind verantwortlich für das Denken, das Bewusstsein, die Aufnahme von Sinneseindrücken und die Steuerung der Muskulatur. Dabei sprechen sich die Nervenzellen gut untereinander ab. Im epileptischen Anfall funktioniert diese Absprache nicht mehr so gut und die Nervenzellen geben zum Teil falsche, nicht zueinander passende und oft auch viel zu viele Anweisungen gleichzeitig. Die Folge ist, dass das Gehirn seine Aufgaben (Bewusstsein, Denken, Wahrnehmung und Bewegungssteuerung) im Anfall nicht mehr richtig erledigen kann. Die Ursache dafür können Erkrankungen der Hirnnervenzellen sein, z.B. durch Fehlbildungen, Schädigungen unter der Geburt (Sauerstoffmangel), Verletzungen bei oder nach Entzündungen des Hirns oder der Hirnhaut, Störungen der Durchblutung (Schlaganfall), Tumore oder durch Stoffwechselerkrankungen. Trotz modernster Untersuchungsmethoden kann bei einigen Patienten die Ursache nicht gefunden werden.

Was ist Asthma?
Asthma bronchiale (Bronchialasthma) ist eine Erkrankung, bei der es meist anfallsweise zu Verengungen der Atemwege mit Luftnot kommt. Dafür verantwortlich sind häufig eine empfindliche Überreaktion der Atemwege auf Reize (Staub, Rauch, trockene Luft, übermäßige Belastung, Infektionen) sowie allergische Reaktionen. Die Folge ist eine Entzündung der Atemwege mit Anschwellen der Schleimhäute, Produktion von zu viel und zu zähem Schleim und ein Verkrampfen der Atemwegsmuskeln. Durch die verengten Atemwege strömt zu wenig Luft, es kommt zu Atemnot, Husten, pfeifenden Atemgeräuschen und in schweren Anfällen zu starker Angst. Meist beginnt die Erkrankung in den ersten Lebensjahren, häufig nach einem Infekt der Atemwege, der nicht ausheilen will. Warum ein Kind betroffen wird, ist bisher nicht endgültig geklärt. Es gibt eine erbliche Komponente; das heißt, dass Kinder von Eltern, die selbst Asthma oder eine (andere) allergische Erkrankung haben, häufiger erkranken. Es trifft diese Eltern aber keine Schuld, denn sie haben keinen Einfluss darauf, ob sich die Erkrankung auf ihr Kind überträgt oder nicht. Kinder mit Asthma haben selbst auch häufiger als andere Kinder Neurodermitis und Heuschnupfen.

Was ist Neurodermitis?
Neurodermitis (atopisches Ekzem, atopische Dermatitis, endogenes Ekzem) ist eine entzündliche Hauterkrankung, die durch typische Veränderungen der Haut (Ekzem) und extrem starken Juckreiz gekennzeichnet ist. Sie wird dem Bereich der Allergien (Atopie) zugeordnet, auch wenn die genaue Ursache noch nicht endgültig aufgeklärt werden konnte. Es gibt eine erbliche Komponente; das heißt, dass Kinder von Eltern, die selbst Neurodermitis oder eine andere allergische Erkrankung (wie z.B. Asthma) haben, häufiger erkranken. Es trifft diese Eltern aber keine Schuld, denn sie haben keinen Einfluss darauf, ob sich die Erkrankung auf ihr Kind überträgt oder nicht. Die Erkrankung verläuft chronisch (sie kann also lange anhalten) und in Schüben; das heißt, es gibt weniger schlimme Zeiten und Zeiten, in denen die Erkrankung wieder stärker ausbricht. Häufig weiß man nicht, wann und warum es zu einem Schub kommt, oder auch, warum dieser wieder endet. Auslöser für einen Schub können Stress, Hautreizungen, trockenes und heißes Klima, Infekte und Allergene sein. Kinder mit Neurodermitis haben überdurchschnittlich häufig auch Allergien, z.B. auf Nahrungsmittel, oder allergisches Asthma (Tierhaare, Hausstaub).

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Die Tropfenbande
besiegt Krebs, Fehlsichtigkeit, Epilepsie, Asthma und Neurodermitis

Dr. med. Melanie Ahaus, Professor Dr. med. Hans-Rudolf Drunkenmölle, Dipl.-Psych. Norbert Gebert, Dr. med. Karl Hansen, Dr. med. Peter P. Kaupke
Nachwort: Professor Horst Künnemann
Illustrationen: Birger Koch
76 Seiten
Format: ca. 21,8 x 30,3 cm
gebunden
Hardcover
durchgehend 4-farbig illustriert
1. Auflage Oktober 2007
ISBN: 978-3-86631-000-1
PZN: 0832172
Preis: [D] € 16,95,
[A] € 17,50, [CH] sFr 29,80 UVP
ab 6 Jahren

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